Die Band - Historie und Besetzung

Historie

Gegründet am 6. Januar 2004.

Zunächst waren aufgrund eines Zeitungsartikels „Jazzer gesucht“ zehn Interessierte zu einem Treff ins Hansa-Haus nach Syke gekommen. Sieben davon sind übrig geblieben, die sich zum ersten Probenabend im Musiksaal der KGS Weyhe einfanden. Daher auch der Name der Band: „SCHOOL HOUSE SEVEN“.

Damit hatte der Landkreis Diepholz wieder eine Jazzband, die sich dem Dixieland-Jazz, verschrieben hat. Das ist in der Folgezeit beim dankbaren Publikum zunehmend gut angekommen: Mitklatschen, Mitsingen und Mitwippen sind dabei Ausdruck echter Begeisterung. Auch immer mehr jüngere Leute entdecken den Dixieland für sich, während die etwas Älteren sich oft verzückt in ihre Jugend zurückversetzt fühlen, als man noch regelmäßig die Tiefen von verrauchten Jazzkellern aufsuchte.

Zwischenzeitlich haben sich die engagierten Amateurjazzer um Initiator, Leader und Trompeter Berthold B. Kollschen weit über die Grenzen des Landkreises Diepholz hinweg einen außerordentlich guten Namen machen können. Mit BASSUM JAZZ, dem Happy-Jazz-Festival an der Bassumer Freudenburg, fünf inzwischen überaus erfolgreichen „open-air“ -Events, hat sich die Formation auch als Veranstalter profiliert und Bassum zur Festival-Stadt gemacht. Darauf ist beispielsweise auch das „Gartenkultur-Musikfestival 2008 im NordWesten“ aufmerksam geworden und hat „BASSUM JAZZ“ mit ins Programm aufgenommen. So auch in 2009 am „Syker Vorwerk“. Im Februar 2008 hat die Band ihre erste CD „Going to town“ aufgenommen, was sie selbst als Meilenstein ihrer Geschichte einstuft. Eine zweite CD ist angedacht.

Große Erfolge konnte die Band 2007 und 2008 auch bei „Bremen swingt“ feiern. Zusammen mit dem Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Bassum, den „Rainbow Gospelsingers“, haben die Jazzer mit der „Jazz & Gospelnight“ eine Veranstaltung aus der Taufe gehoben, die mehrfach in der Bassumer Stiftskirche vor immer ausverkauftem Haus (mehr als 500 begeisterte Zuhörer) stattgefunden hat. Mit „Jazz & Klönschnack“ in der Bassumer Musikkneipe „Piano“ ist es der Band darüber hinaus gelungen, eine regelmäßig stattfindende Kultveranstaltung mit dem Jazzclubfeeling früherer Jahre zu etablieren. Dieses Feeling hat überraschenderweise eine fast unglaubliche Renaissance erfahren. Seit der Schließung des Lokals an der Kirchstraße setzt sich die Kultveranstaltung im neuen Bassumer Jazz & Blueskeller „Basement“ im Souterrain der Sportarena fort. Mit „Jazz after X-Mas“ am 27. Dezember 2011, der allerersten Sause im „Basement“, konnte mit mehr als 120 begeisterten Gästen ein überwältigender Einstand gefeiert werden.

DDie SCHOOL HOUSE SEVEN befinden sich im elften Jahr ihres Bestehens. Zum Jubiläum gab es am Sonnabend, 26. Juli 2014 ein JAZZ JUBELEE an der Freudenburg mit den „SCHOOL HOUSE SEVEN & FRIENDS. Dazu kamen annähernd 500 Fans, die ihrer Begeisterung lautstark Ausdruck verliehen. Auch die Presse zeigte sich sehr angetan. Bilder vom Jazz Jubelee auch in unserer Bildergalerie.

Stand: 1. Jenuar 2016

Besetzung

Dr. Bernd Sagell aus Asendorf,
Banjo und Vokal,

sammelte erste Musikerfahrungen bereits im Schulchor. Auch das Musizieren mit Anderen war für ihn schon früh eine große Freude. Beim Skiffeln "schrubbte" er das Waschbrett und bekam mit 16 Jahren sein erstes, noch recht einfaches Banjo. Dazu wurde während seiner Studentenzeit in Kneipen immer gesungen, was mit einfachen Griffen gut zu begleiten war. Als Gage gab es meistens Bier und Schmalzbrot satt. Das dann folgende berufliche Engagement alsVeterinär ließ bis Ende 2003 die, von ihm so geliebte Musik, ruhen. Erst, als über die Kreiszeitung Jazzer für eine neu zu gründende Band gesucht wurden, "kramte" der Doc sein Banjo wieder hervor und ist seitdem festes Mitglied der "School House Seven". Seine immer fröhliche Art und positive Ausstrahlung passen gut in das Gesamtbild der immer an Jahren noch jungen Band. Er hat sich bis heute den Spaß am Singen und am Jazzen bewahrt. Zudem ist er die Stimmungskanone der Gruppe. Sein Repertoire an Jokes ist schier unerschöpflich. Das macht nicht nur die regelmäßig stattfindenden Probenabende immer sehr unterhaltsam.

Olaf Wetjen aus Kirchwehye,
Posaune,

fing im Alter von neun Jahren an, zunächst Trompete zu spielen. Doch schnell entdeckte er die Zugposaune als "sein" Instrument. Der erste öffentliche Auftritt mit dem Posaunenchor der Felicianus-Kirchengemeinde von Kirchweyhe ließ nicht lange auf sich warten. Nach drei Jahren Kirchenmusik hat er nach einer weiteren musikalischen Herausforderung gesucht und ist im neugegründeten Blasorchester der SV Kirchweyhe fündig geworden. Mit diesem Orchester nimmt er bis heute an nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Auf einem Kinderfest lernte er Mitte 2004 den SHS-Gitarristen Jürgen Brings kennen, der von der Suche der Jazzband nach einem Posau- nisten berichtete. Schon nach einer Probe bei den Jazzern war Olaf von der Möglichkeit des freien Spiels im Dixieland-Jazz fasziniert und ist seitdem festes Mitglied der inzwischen sehr bekannten und beliebten "School House Seven". Erlebnisreiche "Open-Air"-Veranstaltungen mit namhaften nationalen und internationalen Jazzbands, zahlreiche Gigs in den Jazzkellern Norddeutschlands sowie privater Unterricht fördert die musikalische Entwicklung des Posaunisten.

Jürgen Brings aus Sudweyhe,
Gitarre,

hat sich das Gitarrespielen nach dem bekannten Lehrbuch von Peter Bursch selbst beigebracht. Schon mit 16 Jahren sollte es in einer Schüler-Rockband so richtig losgehen. Stücke von den Beatles und von Bob Dylan wurden eingeübt, blieben der Öffentlichkeit aber eher noch verborgen. Jürgen hatte sich schon früh der Rhythmusgitarre verschrieben, die er auch heute noch bei den Jazzern spielt. Mit Boris Wagner, seinem Abikollegen und mit weiteren Musikern spielte er als Nächstes in der „Nobodys Jazzband“ auf Schülerfeten, Abifeiern und auch öffentlich in Kneipen und Gaststätten. Von 1990 an war Jürgen zwei Jahre Lang Mitglied der Jazz-AG der Kreis-, Volks- und Musikschule Bremen. Danach verstaubte seine Gitarre in einer Ecke seiner Wohnung, bis seine Musikleidenschaft surch einen, im November 2003 in der Kreiszeitung erschienenen Artikel „Jazzer gesucht“ neu Belebt wurde. So gehört er zu den Männern der ersten Stunde der heutigen „SCHOOL HOUSE SEVEN“.

Rolf Thiele aus Varste,
Schlagzeug, Bluesharp und Vokal,

kam Ende der 50er Jahre als erklärter Fan von Elvis Presley, den Beatles und den Stones an die aktive Musik. Vom Soul- und Bluesbrother wurde er 1981 durch die "MIDDLESTREET JAZZMEN", die bekannte Jazzband der 80iger und 90iger Jahre in Bassum, zum Jazzer bekehrt. Nach 14 Jahren auf La Palma ist Rolf Thiele seit August 2007 nun wieder nach Deutschland zurückgekehrt und ist in in Verden a.d. Aller beheimatet. Seither ist er in verschiedenen Bands aktiv. Seit Anfang des Jahres 2015 zählt Rolf als festes Bandmitglied zu den SCHOOL HOUSE SEVEN, die er mit seiner Art, Schlagzeug zu spielen, den Blues zu singen oder auch seine Bluesharp erklingen zu lassen, sehr bereichert hat.

Boris Wagner aus Barbusch,
Klarinette und Altsaxophon,

spielt seit seiner Schulzeit Klarinette und seit den 80iger Jahren auch Saxophon. Mitte der 80iger Jahre hat er gemeinsam mit Schulfreunden, darunter auch Gitarrist Jürgen Brings, die "Nobodys Jazzband" in Brinkum gegründet. Die Gruppe zeichnete sich durch ein vielseitiges Blues- und Dixielandrepertoire aus, das sie auf vielen Straßenmusik- und Clubkonzerten in Bremen, Hamburg, Paris und Kopenhagen präsentiert haben. Fast 20 Jahre lang war er Mitglied der Bigband "Swing Society Bremen" und spielte dort Swing- und Sweetarrangements der 30iger und 40iger Jahre. Den Spaß am Dixieland hat Boris vor vier Jahren mit den "SCHOOL HOUSE SEVEN" wiederentdeckt. Seine hohe Musikalität und seine Improvisationsfähigkeit, sowie seine umfassenden Bigband-Erfahrungen sind für die erklärten "Gute-Laune-Jazzer" in der noch jungen Geschichte der Band von großer Wichtigkeit. Bei ihm gleicht kein Solo dem anderen. Selbst seine Bandkollegen sind häufig von seinen genialen Einfällen überrascht.

David „Swingman“ Bär aus Syke,
Kontrabass.

Musik ist ihm in seinem musikalischen Elternhaus in die Wiege gelegt worden. Er lernte als 16jähriger Gitarre und war im Freundeskreis ein gern gesehener Musikant. Später studierte er Musikpädagogik und konnte an einer Grundschule seine vielfältigen musikalischen Talente voll entfalten. Er schloss sich dem Popchor Syke an und war in diversen Formationen als Gitarrist und Percussionist tätig, bevor er sich als 49jähriger wieder dem Jazz zuwandte und sich dabei einen langgehegten Wunsch erfüllte. Er kaufte sich einen Kontrabass, was einfacher war, als ihn zu spielen. Mit Martin Henkel hatte er jedoch einen versierten Lehrer, der ihn relativ schnell in die Kunst des Kontrabassspielens einführte. David “Swingman“ Bär besucht Jazzworkshops, muckt in unterschiedlichen Gruppierungen von Pop über Chanson bis Swingmusik. Mit viel Begeisterung ist er 2014 bei den „SCHOOL HOUSE SEVEN“ eingestiegen.